Neueste Beiträge

kaskatron veröffentlicht ein neues Stück Musik - Hauch

Am 18.04.2016 hat kaskatron ein neues Stück Musik veröffentlicht. Dieses Lied, namens "Hauch", ist unüberhörbar dem Genre Ambient zuzuordnen. Düster und dennoch voller Hoffnung kommt es daher.

Besonderen Spaß hat die Fotosession zum Cover bereitet :-)

Wer sich das Stück unabhängig vom "Netz" anhören möchte kann es sich kostenfrei von meinem hearthis.at Bereich herunterladen und offline anhören.

Hört selbst:

 

 

Kaskatron - Hauch by kaskatron on hearthis.at

Neues Album von kaskatron - "Raindrops" veröffentlicht

Mit großer Freude kann ich heute die Veröffentlichung meines dritten Albums "Raindrops" ankündigen.

Die Musik ist irgendwo zwischen den Genres Ambient, Downtempo, Electronic, Chillout, Instrumental einzuordnen. Einige Titel sind gespickt mit eingearbeiteten Mikrofonaufnahmen. Die Sounds sind ansonsten hauptsächlich Software Synthesizern entsprungen. Mein Favorit dafür ist und bleibt Alchemy! Die Classic Collection von Arturia bietet auch ein sehr weites, spaßmachendes Feld für die Klangverarbeitung. Für Drums wurde u.a. ein Akai Rhythm Wolf eingesetzt. Der Titel "Whales In Space" wurde ausschließlich mit einer Maschine MK2 produziert.

Das Album ist auf bandcamp erschienen und steht ab sofort zum Download zur Verfügung. Kostenlos, wenn ihr wollt. Ich würde mich aber auch sehr darüber freuen, wenn Ihr einen kleinen Obulus nach Eurem Ermessen dafür entrichtet.

Viel Spaß beim Hören!

 

Die Abenteuer von kaskatron - Teil 8 der SciFi Musikgeschichte


Deep Inside (The Core)

Mit Unterstützung der künstlichen Sonnen kämpfen sich die Strahlen der Ursonne im Jahr 2537 zur Erde. Es ist ein Wunder, dass dies nach so viel Schaden, der während der Imperialepoche im 21. Jahrhundert auf der Erde entstand, überhaupt möglich ist. Damals konnten die wenigen noch existierenden Industrieimperien, wie Zamadon, Druugel, Makroloft und Zappel, Ihre gesteigerte Profitgier einfach nicht stillen. So gruben Sie sich mit riesigen Bohr- und Fräsmaschinen kontinuierlich in Richtung Erdkern, um die vor Jahrmillionen entstandenen Mineralien und Erze an die Erdoberfläche zu bringen. Die Schäden waren unumkehrbar. Riesige Schlunde ragten in das Innere der Erde, währen an der Oberfläche neue Berglandschaften vom Abraum entstanden. Gegen Ende des 21. Jahrhunderts war der Innere Magmakern so instabil geworden, dass an der Oberfläche vermehrt Magmagewitter auftraten. Dem Weltrat ist es zu verdanken, dass diese Selbstzerstörung aufhörte, die Imperialmächte zerschlagen und Rehabilitierungsmaßnahmen umgesetzt werden konnten. Mit Hilfe gigantischer Abkühlungsmaschinen wurde eine künstliche Kruste über die defekten Stellen gezogen. Es wurde hierfür ein riesiges Weltprojekt ins Leben gerufen. Hunderte Forscher bündelten Ihre kreativen Ideen und Ihr Wissen, um erste Magmakraftwerke und Kunstsonnen zu entwickeln. Die aus den Kraftwerken gewonnene Energie wurde mit ausgeklügelter Technik per Plasmastrahl zu den Kunstsonnen übertragen. In der Nacht erstarrten die Kunstsonnen und bei Tag erstrahlten sie in gleisendem Licht. Nun, im Jahr 2537 hat die Menschheit wieder eine grundlegende Stabilität auf der Erde erreichen können. Ständig ist eine Flotte von 2000 Forschungsschiffen der Hyperbrachialklasse im Universum unterwegs, um neue Planeten und Intelligenzen zu entdecken und erforschen. Es geht jedoch nicht darum, die neu entdeckten Planeten auszubeuten sondern zu besiedeln und schonend zu bewirtschaften. Derzeit warten die Erdenbewohner sehnsüchtig auf die Rückkehr eines einzelnen Forschungsschiffs, genannt “kaskatronia”, dass mittlerweile seit 4,5 Jahren nach Urerdezeit im Weltraum unterwegs ist und den neu entdeckten Planeten “kaskonia” nach Wasser durchsuchen sollte. Die endgültige Auswertung der Forschungsdaten kann nur mit den hochsensiblen Messgeräten auf der Erde erfolgen.

Informationen zur Musik

kaskatron - Deep Inside (The Core) from kaskatron on Vimeo.

 

Die Abenteuer von kaskatron - Teil 7 der SciFi Musikgeschichte


Goodbye Darkness

Tschüß Winter! Es war schön mit Dir. Doch nun ist es langsam Zeit für einen anderen Begleiter – dem Frühling. Gezählt sind die Tage der gefühlten, ewigen Finsternis. Die Sonne schiebt sich immer öfter und wärmer durch die Wolken. Die Rückkehr der Vögel läutet eine neue Zeit ein. Die zarten, grünen Pflanzentriebe schieben sich durch den noch teils gefrorenen Boden. Die volle Kraft der Natur kann sich wieder entfalten. So ähnlich hat der Mensch im 21. Jahrhundert den Beginn des Frühlings empfunden. Doch im Jahr 2537, gerechnet in Urerdezeit sind solche Gefühle in Vergessenheit geraten. Nur sehr selten ist die natürliche Sonne am sonst trüben, verdunkelten Himmel zu sehen. Durch die epische Umweltverschmutzung im 21. Jahrhundert nach Urerdezeit hat sich die Menschheit einen Denkzettel verpasst. Durch exponential steigende Umweltverschmutzung, hervorgerufen durch die Profitgier einzelner weniger Menschen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung, hat die Erde irreparable Schäden davon getragen. Der Meeresspiegel stieg, das Klima wandelte sich, Vulkane brachen vermehrt aus, der Himmel verdunkelte sich. Erst als es schon viel zu spät und der neue Weltrat im Jahr 2086 gegründet war, kam die Menschheit wieder zur Vernunft. Heute nun, im Jahr 2537 sind die Schäden, die damals angerichtet wurden, immer noch zu sehen und zu spüren. Die Polkappen sind teilweise mit Kunsteis überzogen. Vielerorts schützen Deflektorkuppeln die Menschen vor Umwelteinflüssen. Noch immer verdunkeln Vulkanasche und dichte Wolken fast ganzjährig den Himmel. Nur mit Hilfe künstlicher Sonnen kann das Überleben auf der Erde abgesichert werden. Nur selten bahnen sich die Strahlen der echten Sonne ihren Weg zur Erde. Und dies wird dann auch frenetisch von den Erdenbewohnern bejubelt und gefeiert. Auch weil diese Momente in letzter Zeit, dank der zielstrebigen Umweltpolitik des Weltrates, immer häufiger werden.

Informationen zur Musik

Fertiggestellt am: 22.02.2015
BPM: 120

Die Abenteuer von kaskatron - Teil 6 der SciFi Musikgeschichte

Kampf ums Leben

Eilig bewegt sich der eingeschlossene Kaskonaut auf das Leuchten zu. Als er bemerkt, dass nicht er seine Schritte beschleunigt, sondern eine unsichtbare Kraft auf ihn einwirkt, ist es schon zu spät gegen zu steuern. Er wird immer schneller und schneller. Schreiend versucht er seine Antigravitationsstiefel auf Maximum zu stellen. Erfolglos. Er ist den Kräften von Kaskonia ausgeliefert. Nun beginnt er zu schweben und wird in dem zu einem großen Leuchtstrudel gewordenen "Fleck" hineingesaugt. Es ist wieder Gel artig was ihn umgibt. Doch dieses Mal "schwebt" er nicht hinab, sondern wird förmlich von diesem Materieloch ausgespuckt und in die Atmosphäre von Kaskonia geschleudert.
Entsetzt bemerken die an der Oberfläche befindlichen Kaskonauten, dass in etwa tausend Metern Entfernung der eben noch in der Höhle befindliche Kaskonaut in die Höhe schießt.
Auf das Schlimmste gefasst, versuchen sie ihre Schritte zu beschleunigen. Doch es will ihnen nicht gelingen. Ein großer Druck, der selbst für die Antigravitationsstiefel zu hoch ist, lastet auf einmal auf den Kaskonauten. Die Gravitation scheint zu schwanken. Wie ein pulsierender Sturm. Plötzlich ist jegliche Bewegung an der Oberfläche von Kaskonia verschwunden. Die Atmosphäre beginnt mit starken Farbwechseln zu Leuchten und zu Knistern . Blau, lila, grün, rosa, rot, gelb, orange.

Der in die Atmosphäre geschleuderte Kaskonaut reagiert blitzschnell auf die veränderte Situation und schaltet die Antigravitationsstiefel und die mobilen Steuerungsdüsen ein. In der Ferne kann er schemenhaft seine Mitstreiter erkennen. Impulsartig wird er durch die Steuerungsautomatik in Richtung Oberfläche befördert. Bis er schließlich, wie von einem Magnet angezogen auf Kaskonia landet.

Mühsam und intervallartig arbeiten sich die Kaskonauten aufeinander zu. Sie haben mittlerweile gelernt in Momenten geringer Gravitation ihre Steuerung zu benutzen. So hüpfen sie sich quasi Stück für Stück entgegen. Die atmosphärischen Wechsel schaukeln sich zu Werten hoch, die allmählich das Leben der Kaskonauten gefährden. Mit allerletzter Kraft schaffen sie den Zusammenschluss und werden innerhalb eines Ruhemoments an Bord von Kaskatronia fluktuiert.
In sicherer Entfernung schauen sie nun dem Naturschauspiel auf Kaskonia zu. Die untere Atmosphäreschicht spielt verrückt und wölbt sich an vielen Stellen trichterartig nach innen. Es bilden sich Strudel, ähnlich wie bei Tornados auf der Erde. Es wird ihnen nun auch klar, warum das Leben auf Kaskonia auf einmal zu flüchten schien. Die Lebewesen auf Kaskonia haben offenbar die heraufziehende Veränderung gespürt. Nun können die Kaskonauten mit Hilfe der optischen Sichtfeldverstärker die Kreaturen zu Scharen in der äußeren, ruhigen Atmosphäreschicht sehen.

Offenbar entlädt sich auf Kaskonia gerade ein atmosphärisches Gravitationsgewitter verbunden mit Exponentialstürmen. Nach ca. 6 Stunden ist der Spuk vorbei. Die Kaskonauten haben genug Informationen und Proben gesammelt, um zur Erde zurück zu fliegen und der Menschheit von dem Fund zu berichten.
---Fortsetzung folgt---

Informationen zur Musik

Angefangen am: 07.01.2014
Fertiggestellt am: 07.01.2014
BPM: 50

Die Abenteuer von kaskatron - Teil 5 der SciFi Musikgeschichte

The Cave

Während die Expedition an der Oberfläche von Kaskonia auf der Suche nach einem Zugang zur Höhle ist, versucht der eingeschlossene Kaskonaut sein Glück in der Unterwelt.
Nachdem er durch das Materieloch in die Höhle hinabgeschwebt wurde, versucht er sich zu orientieren.
Zum Glück hat er seinen Expeditionsanzug an, der allerlei nützliche Dinge beherbergt. Zu erwähnen sind hier die integrierte Sensortechnik, Streifenfluter für helles Licht, Körperwärmekleinkraftwerk, Antigravitationsstiefel und natürlich Nahrungsinfusoren. So hat der Kaskonaut stets die Hände frei und kann sich auf die Dinge um ihn herum konzentrieren.
Die Streifenfluter dienen zum Ausleuchten und passen ihre Lichtintensität an das Umgebungslicht an.
Doch in dieser Höhle werden sie nicht gebraucht. Der Kaskonaut staunt über das grüne Leuchten von der Höhlendecke. Am Boden mischt sich ein bläulicher Schimmer dazu.
Und dann springen die mobilen Wassersensoren an und geben den Fund von hundertprozentig reinem Wasser an. Ungläubig lässt er von der Anzugelektronik den Sensor neu kalibrieren. Aber es bleibt dabei. Wasser! Hastig drückt der Kaskonaut auf den Signalübermittlungsknopf, um seine an der Oberfläche befindlichen Mitstreiter zu informieren.
Ein riesiges Reservoir scheint sich vor ihm zu befinden. Die Echosensoren vermelden, dass die Höhle sehr groß und weitläufig ist - mindestens zwei mal zehn Kilometer. Durch die Geräuschverstärker im Helm hört der Forscher tropfendes Wasser und das Echo davon.
Dann bemerkt er schaudernd, dass der Zugang durch den er geschwebt ist, nicht mehr vorhanden ist.
Er ist auf sich allein gestellt. Er begibt sich neugierig auf die Suche nach einem Ausgang.
Auf kiesähnlichem Untergrund läuft er Kilometer um Kilometer.
Stalaktiten und Stalagmiten säumen den breiten, schlängeligen Weg. Als sich der Kaskonaut mal zu weit an den Rand wagt, rutscht er ab und fällt ins Wasser. Doch zu seiner Überraschung ist das Wasser nicht tief bzw. lässt ihn nicht tief einsinken. Er fühlt sich, als sei er auf eine Matratze gefallen. Das liegt wohl an der im Vergleich zur Erde um ein Vielfaches erhöhten Oberflächenspannung. Zumindest melden das die Sensoren. Nachdem der Kaskonaut etwa acht Kilometer durch die Höhle gelaufen ist, bemerkt er in der Ferne einen blaugrün schimmernden kreisrunden Fleck. Er beschleunigt seine Schritte ...

Weiter zu Teil 6

Informationen zur Musik

Angefangen am: 19.01.2014
Fertiggestellt am: 25.01.2014
BPM: 50